Home
Produkte
Technische Info
E Mail

E Mail

In modernen Automaten werden nur noch Bleiakkus eingesetzt und dies vorwiegend in Verbindung mit Solarzellen. Wir haben alle Hersteller im Programm und können so auf die individuellen Bedürfnisse des Kunden eingehen. Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Systeme. Zum einen ist da Sonnenschein mit der GEL Technologie, alle anderen Hersteller bieten die sogenannte AGM Technologie an.

Der Unterschied liegt darin, das bei dem Sonnenschein Akku der Elektrolyt in einem GEL eingelagert ist, währenddessen bei allen anderen Herstellern der Elektrolyt in einer Glasvliesmatte ist. Vorteile der GEL Technologie sind zum einen eine bessere Wärmeableitung, keine Säureschichtung, großer Elektrolyt- überschuß. Nachteilig wirkt sich scheinbar die geringere Kapazität sowie der höhere Preis aus. AGM Akkus können eine höheren Strom liefern, haben also ein gutes Hochstrom- verhalten und sind günstiger im Preis.

Nachteilig ist jedoch der geringere Elektrolytüberschuss, die Säureschichtung sowie eine schlechtere Wärmeabführung. Bei den hohen Temperaturen in einem Zigarettenautomat sind AGM Akkus anfälliger gegenüber Austrocknung. Wir haben an dieser Stelle noch einen Artikel der Firma Basytec eingefügt, um ihnen noch mehr Detailinformation zur Verfügung zu stellen.

Wie sollte die optimale Pflege der Akkus aussehen

Wichtig ist erst einmal, daß die Akkus vor Gebrauch geladen werden. Im Neuzustand werden diese nur angeladen um die Funktionsfähigkeit zu garantieren. Desweiteren sollte für diesen Bereich der Akku etwa alle 6 Monate wieder aufgeladen werden. Idealerweise zum Herbst und nach dem Winter. Da Bleiakkus in Zigarettenautomaten nur gering belastet werden, haben wir es hier mit erhöhter Sulfatierung zu tun. Ein Bleiakku fängt an zu sulfatieren, wenn die Spannung unter 10,5 Volt abfällt. Dieser Prozess kann schon innerhalb einer Woche auftreten, falls der Entladeprozess langsam verläuft (dies ist im Automaten immer der Fall). Deshalb ist es auch so wichtig, den Akku nicht unter der Entladeschlußspannung von 10,5 Volt kommen zu lassen. Um ein Voranschreiten der Sulfatierung zu mindern, sollte jetzt eigentlich der Akku mit einem hohen Strom an die Gasungsgrenze gebracht werden. Leider wird hier der zweite Fehler begangen. Die Ladungstechniken, die derzeit angewendet werden sind für diesen Fall ungeeignet. Hier haben wir jedoch bereits ein prozessorgesteuertes Ladegerät in der Entwicklung, das speziell auf diesen Anwendungsfall ausgerichtet ist.